Classical Piano Midi Page



Einführung und technische Informationen

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Bei der vorliegenden Interpretationen handelt es sich um keine herkömmlichen Einspielungen. Die Werke wurden Note für Note in einen MIDI Sequenzer eingegeben und mit allen notwendigen Attributen wie Anschlagstärke, Dynamik, Tempo usw. versehen, die für eine musikalische Interpretation notwendig sind. Das Ergebnis dieser Arbeit wurde im MIDI Format abgespeichert. Das MIDI Format ist extrem speichersparend und eignet sich daher besonders für die Übermittlung im Internet. Da in diesem Format nur die Anweisungen zum Abspielen der Musik vorhanden sind und nicht der Klang selber, hängt der erzeugte Klang in starkem Maße von Ausgabemedium (z.B. Soundkarte eines PC's) ab. Für die Produktion der Audioformate wurde die Musik auf einem digitalen oder virtuellen Piano abgespielt und aufgenommen. Für die Herstellung der MP3's verwende ich die Parameter 44,1 Hz und 128 kBit/s, die eine Komprimierung von ca. 1:12 gegenüber dem Audio Format erzeugen. Das Ergebnis kommt nahe an CD-Qualität heran - es ist allerdings nicht CD-Qualität, da durch die Komprimierung Kompromisse (insbesondere im Obertonbereich) eingegangen werden müssen. Nachstehend eine tabellarische Zusammenfassung der unterschiedlichen Formate:

FormatKennzeichenVorteileNachteile
    
MIDIEnthält die Anweisungen zum Abspielen der Musik, aber nicht die Klänge selbstExtrem speichersparend
Nachbearbeitung durch MIDI-Sequenzer möglich
Klang abhängig vom Ausgabemedium des Hörers
MP3Komprimiertes Audio-Format (ca 1:12)Nahe CD-Qualität
Speichersparend gegenüber Audio-Format
Kompromisse im Klang, insbesondere im Obertonbereich
AudioAufnahme des OriginalklangsKeine Einbußen im KlangSpeicherintensiv

Was hier in wenigen Worten beschrieben wurde, ist ein außerordentlich aufwendiger und mühsamer Prozeß, der in gewisser Weise mit der Herstellung eines Trickfilms vergleichbar ist, in dem Bewegung für Bewegung zusammengesetzt wird, bis ein flüssiger Bewegungsablauf entsteht. Wer schon einmal versucht hat, Musik auf diese Weise hörbar zu machen, weiß, wie kläglich die ersten Versuche klingen. Wenn man gelernt hat, die zur Verfügung stehenden Mittel und Parameter richtig einzusetzen, erkennt man, daß einem ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung steht, mit dem sich erstaunliche Ergebnisse erzielen lassen. Natürlich dauert es einige Zeit, bis die ersten brauchbaren Interpretationen entstehen und gewiß können nicht alle Nuancen eines Live-Spiels nachgebildet werden, das ein außerordentlich komplexes Klanggebilde darstellt. Es ist aber möglich, mit Hilfe der hier beschriebenen Technik (step-sequencing) eine hohe Annäherung zu erreichen und den Charakter eines Werkes hörbar zu machen.

Im Gegensatz hierzu steht die Live-Einspielung (realtime-sequencing), die gerne von Pianisten verwendet wird. Das Ergebnis ist eine MIDI Sequenz, die unmittelbar das Live Spiels des Interpreten wiedergibt. Die Darstellung der Noten im MIDI Format erfolgt allerdings nicht taktgerecht. Meine Interpretationen (MIDI, MP3, CD) sind ausschließlich im step-sequencing Verfahren entstanden.

Über mich

Ich wurde 1948 in Potsdam (Deutschland) geboren. In der Familie, in der ich aufgewachsen bin, wurde viel musiziert, so daß es beinahe selbstverständlich war, einige Instrumente zu lernen. Ich musizierte in kleinen Spielkreisen und studierte gerne die Partituren von Orchesterwerken. Neben der Musik entwickelte ich eine ausgesprochene Neigung zur Mathematik, die ich schließlich zum Hauptfach meines Studiums in Heidelberg wählte. Bis 2009 war ich in einer großen Firma in München als technischer Controller beschäftigt.

1996 entdeckte ich, daß es mit Hilfe von MIDI möglich ist, Werke zu interpretieren, ohne sie selber zu spielen. Diese Möglichkeit faszinierte mich so, daß ich mich intensiv mit der Interpretation von Klaviermusik auseinander setzte. Ich merkte, daß es viele Möglichkeiten gibt, aus einer zunächst starren und synthetisch klingenden Musik eine lebendige Interpretation zu machen. Seit 1997 veröffentliche ich MIDI Sequenzen im Internet, zunächst in allgemeinen MIDI Archiven, dann auf einer eigenen Seite und stelle sie kostenlos allen Liebhabern der klassischen Musik zur Verfügung. Seit 1999 biete ich die Werke zusätzlich im MP3 Format an, seit 2007 ebenfalls im OGG Vorbis Format.

Auf meiner privaten Homepage kann man erfahren, was ich sonst noch so treibe; zur Musik und weiteren Themen unterhalte ich einen Blog.

Meine Ausstattung

Meine Ausstattung besteht aus einem PC mit einer Soundblaster Live Karte. Für das Erstellen der MIDI Sequenzen benutze ich Sonar 2. Als Digital Piano steht mir ein Roland HP 330e für die Aufnahmen im Audio Format zur Verfügung.

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